Offenlegung: Biz Deals Corner wird von den Anbietern einiger der genannten Tools vergütet. Wenn Sie über einen unserer Links abschließen, erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für Sie. Unsere Vergleiche bleiben unabhängig: Wir behandeln auch Lösungen, die uns nicht vergüten, und jedes empfohlene Tool wurde von unserem Team geprüft. Mehr erfahren.
Preise und Angaben geprüft im Oktober 2026. Die Anbieter ändern ihre Tarife häufig, deshalb runden wir im Text und nennen die genauen Werte in den Tabellen.
Im Vergleich Beehiiv vs Substack gilt Substack oft als die günstigere Plattform, weil sie nichts kostet, solange niemand zahlt. Das stimmt nur bis zu einer Grenze: Bei 10 Dollar Abopreis dreht sich die Rechnung ab 49 zahlenden Lesern.
Sie erfahren, was Autoren und Leser auf Trustpilot und im App Store berichten, wie sich die Schwelle für Ihren eigenen Preis berechnet und wo Kit als dritte Option steht. Grundlage sind die Preisseiten der Anbieter und die deutsche Preisseite von Stripe.
Inhalt
Beehiiv vs Substack: Was Autoren und Leser berichten
Beehiiv kommt laut Trustpilot auf 3,9 von 5 Punkten, gestützt auf 413 Bewertungen. Kit erreicht auf Trustpilot denselben Wert bei 164 Bewertungen. Die Trustpilot-Bewertungen sind auf Englisch verfasst und hier sinngemäß wiedergegeben. Die Substack-App steht im deutschen App Store bei 4,8 von 5, mit rund 9.400 Bewertungen. Die App ist allerdings die Leseseite, nicht das Werkzeug der Autoren.
Wer von Substack zu Beehiiv gewechselt ist, schreibt im Januar 2026 auf Trustpilot, in einem Monat mehr Zuwachs erreicht zu haben als zuvor in sieben Monaten bei Substack. Als Pluspunkt nennt die Bewertung, dass Beehiiv keine Hassgruppen beherbergt. Eine Person ohne technischen Hintergrund, die den Monatsbrief einer kleinen Organisation betreut, lobt im September den schnellen Kontaktimport und die Vorlagen. Anders als bei anderen Anbietern musste sie keine E-Mail-Protokolle einrichten, mit denen sie sich nicht auskannte.
Der Vorbehalt, der bei Beehiiv wiederkehrt, betrifft Tarifänderungen. Eine Bewertung vom Oktober berichtet, im Gratis-Tarif sei die Zahl der Gastautoren nach einer Tarifänderung Anfang Oktober auf einen gesunken, ohne Vorankündigung. Im Lite-Tarif blieben es drei, die frühere Grenze stelle erst Pro wieder her. Notieren Sie deshalb vor dem Abschluss die Grenzen Ihres Tarifs und prüfen Sie sie vor jeder Verlängerung.
Zur Substack-App schreibt im Februar 2025 eine Bewertung im deutschen App Store, das Hören der Audiospur eines Autors habe sich wie ein Dialog angefühlt. Auf Trustpilot nennt eine kreativ tätige Person Kit im Oktober sehr nutzerfreundlich und intuitiv, den Support reaktionsschnell. Eine andere Bewertung klagt im selben Monat über einen kräftigen Preisanstieg. Rechnen Sie bei Kit daher mit der Listengröße, die Sie in einem Jahr erwarten.
Was das für Ihre Entscheidung bedeutet
Substack verlangt einen Prozentsatz, Beehiiv eine Pauschale, Kit eine Gebühr je Zahlung. Welche Rechnung günstiger ausfällt, hängt von der Zahl der Zahlenden ab.
Laut der Seite für Autoren mit Bezahlinhalten behält Substack 10 % der Einnahmen, Autoren erhalten 90 % abzüglich der Kreditkartengebühren. Beehiiv nimmt nach den Angaben auf der Preisseite keine Provision auf Abos, verlangt aber ab dem Tarif Lite eine Monatspauschale.
Die Kartengebühr fällt auf beiden Seiten an und ändert die Schwelle nicht. Damit bleibt eine einfache Formel für Beehiiv vs Substack, die Sie mit Ihrem Preis wiederholen können:
Schwelle in zahlenden Abonnenten = Monatspauschale von Beehiiv ÷ (10 % × Ihr Abopreis).
Bei 10 Dollar im Monat und der Jahreszahlung von 49 Dollar liegt sie bei 49 Abonnenten. Bei 5 Dollar steigt sie auf 98. Bei 20 Dollar sinkt sie auf 25. Beehiiv rechnet in Dollar ab: Setzen Sie Preis und Pauschale in derselben Währung ein.
Die Kosten im Überblick
Alle Werte für einen Abopreis von 10 Dollar und eine Liste bis 1.000 Abonnenten, nach den Seiten der Anbieter.
| Plattform | Wie sie verdient | Günstigster Tarif zum Verkaufen | Abzug je Zahlung von 10 $ | Gratis-Tarif |
|---|---|---|---|---|
| Substack | 10 % der Abo-Einnahmen | Kostenlos, nur Provision | 1,00 $ plus Kartengebühr | Kostenlos bis zur ersten Zahlung |
| Beehiiv | Monatspauschale, 0 % Provision | Lite: 49 $ bei Jahreszahlung, 59 $ bei Monatszahlung | 0 $ plus Kartengebühr, dazu die Pauschale | Free bis 2.500 Abonnenten, ohne bezahlte Abos |
| Kit | Gebühr je Transaktion | Verkauf in jedem Tarif, auch im Gratis-Tarif | 0,65 $ (3,5 % plus 0,30 $, Karte inklusive) | Verkauf möglich, Gebühr je Zahlung |

Die Zahlen für Kit stammen aus dem Hilfecenter zum Verkauf. Die Gebühren weichen je Währung leicht ab: In Euro sind es laut Währungsübersicht 3,5 % plus 0,25 €. Die Preisseite von Kit ließ sich nicht abrufen, deshalb fehlen Tarifpreise.
Die Simulation unten zeigt das Netto pro Monat bei 10 Dollar Abopreis, vor der Kartengebühr. Kit ist die Ausnahme, denn dort ist die Karte schon abgezogen.
| Netto pro Monat | 10 Zahlende | 50 Zahlende | 150 Zahlende |
|---|---|---|---|
| Substack (90 % der Einnahmen) | 90,00 $ | 450,00 $ | 1.350,00 $ |
| Beehiiv Lite, Jahreszahlung (49 $) | 51,00 $ | 451,00 $ | 1.451,00 $ |
| Beehiiv Lite, Monatszahlung (59 $) | 41,00 $ | 441,00 $ | 1.441,00 $ |
| Kit Gratis (3,5 % plus 0,30 $, Karte inklusive) | 93,50 $ | 467,50 $ | 1.402,50 $ |
Bei 10 Zahlenden liegt Substack klar vorn. Bei 50 Zahlenden führt Beehiiv mit einem Dollar. Bei 150 Zahlenden bleiben bei Beehiiv gut 100 Dollar mehr im Monat. Für Substack und Beehiiv kommt die Kartengebühr hinzu. Laut der deutschen Preisseite von Stripe kostet eine Standardkarte aus dem EWR 1,5 % plus 0,25 €. Bei einem Abopreis von 10 € sind das 0,40 € je Zahlung. Für die drei Stufen der Tabelle macht das 4, 20 und 60 € im Monat.
Die Anbieter im Einzelnen
Substack: der Start ohne Fixkosten
Wer bei null beginnt, zahlt bei Substack keine Pauschale, sondern gibt nur 10 % jeder Zahlung ab. Der Preis dafür ist die Provision, die mit jedem Zahlenden wächst: Bei 150 Zahlenden zu 10 Dollar sind es 150 Dollar im Monat.
Beehiiv: die Pauschale für wachsende Listen
Beehiiv richtet sich an Autoren, die ihre Liste ausbauen. Der Tarif Lite ist der erste mit bezahlten Abos und kostet bei bis zu 1.000 Abonnenten 49 Dollar im Monat bei Jahreszahlung. Pro liegt bei 95 Dollar im Monat bei Jahreszahlung (bis 1.000 Abonnenten). Die Pauschale wächst mit der Liste, Gratis-Abonnenten eingerechnet: Lite kostet bei bis zu 2.500 Abonnenten 79 Dollar bei monatlicher Zahlung.
Kit: der Verkauf im Mittelpunkt
Kit, früher ConvertKit, passt zu Autoren, die neben dem Newsletter digitale Produkte verkaufen. Der Verkauf ist in jedem Tarif möglich, die Gebühr beträgt 3,5 % plus 0,30 Dollar je Zahlung, Karte inklusive.
MailerLite: der klassische Versand
MailerLite nennt auf seiner Preisseite Tarife ab 11 € (Comfort) und ab 19 € (Power) im Monat, gelesen bei 500 Abonnenten und monatlicher Zahlung. Welcher Tarif bezahlte Newsletter erlaubt, ließ sich der Seite nicht entnehmen. Für einen kostenlosen Firmen-Newsletter ist das Tool die einfachere Wahl als eine Autorenplattform.
Der häufige Fehler: Gratis-Leser mit Zahlenden verwechseln
Die Größe der Liste ist nicht die Zahl der Zahlenden. Beehiiv nennt in seiner Studie zu bezahlten Newslettern vom Juni 2026 einen Median-Preis von 10 Dollar im Monat. Die mittlere Umwandlungsquote von Gratis- zu Bezahl-Lesern beträgt 0,62 %.
Aus 1.000 Gratis-Abonnenten werden damit sechs oder sieben Zahlende, nicht fünfzig. Für 49 Zahlende brauchen Sie rechnerisch rund 7.900 Gratis-Abonnenten. Bei dieser Listengröße kostet Lite 119 Dollar im Monat (Jahreszahlung, bis 10.000 Abonnenten), und die Schwelle steigt auf 119 Zahlende.
Ein Rechenbeispiel: Eine Unternehmensberaterin startet mit 1.000 Gratis-Lesern und einem Abo für 10 Dollar. Mit sieben Zahlenden bleiben ihr bei Substack 63 Dollar vor Kartengebühr. Bei Beehiiv wären es 21 Dollar, denn die Pauschale schluckt den Großteil.
So haben wir ausgewählt
Maßgeblich war, was jede Plattform pro Zahlung und Monat vom Umsatz lässt. Die Tarife von Beehiiv, Substack, Kit und MailerLite stammen aus dem Oktober 2026 von den Seiten der Anbieter, die Kartengebühr von Stripe Deutschland.
Seiten, die sich nicht abrufen ließen, haben wir nicht umgangen: Die Preisseite von Kit und die Hilfeseite von Substack lieferten keinen Inhalt.
Tipps für den Alltag
Wer von Substack zu Beehiiv wechselt, kann zahlende Abonnenten übertragen. Laut dem Hilfeartikel zum Import werden die Kundendaten aus dem bisherigen Stripe-Konto in das mit Beehiiv verbundene kopiert. Das kann bis zu 72 Stunden dauern, die Preise bleiben erhalten, und bis zur regulären Verlängerung läuft eine Testphase gegen Doppelabrechnung. Die alte Abrechnung müssen Sie selbst kündigen.
Wer Abos an Privatleute in anderen EU-Ländern verkauft, muss die Umsatzsteuer beachten. Die EU-Kommission erklärt den One-Stop-Shop, über den sich grenzüberschreitende Leistungen an Verbraucher in einem Mitgliedstaat melden lassen. Unterhalb der EU-weiten Grenze von 10.000 Euro kann weiter am Sitz des Unternehmens besteuert werden. Klären Sie das mit Ihrem Steuerberater vor dem ersten zahlenden Abonnenten.
Häufige Fragen
Beehiiv vs Substack: Was lohnt sich für einen Bezahl-Newsletter?
Substack lohnt sich für den Start, weil keine Pauschale anfällt, sondern nur die Provision. Beehiiv wird günstiger, sobald die Pauschale kleiner ist als 10 % Ihrer Abo-Einnahmen. Bei 10 Dollar Abopreis und der Jahreszahlung von 49 Dollar ist das ab 49 Zahlenden der Fall.
Nimmt Beehiiv eine Provision auf Abos?
Nach der Preisseite nimmt Beehiiv 0 % auf Abo-Einnahmen. Sie zahlen die Monatspauschale ab dem Tarif Lite und die Kartengebühr. Im Gratis-Tarif sind bezahlte Abos nicht enthalten.
Lassen sich zahlende Abonnenten von Substack zu Beehiiv übertragen?
Ja, Beehiiv bietet dafür einen Import über das Stripe-Konto an. Er steht nur in den bezahlten Tarifen bereit und kann bis zu 72 Stunden dauern. Die Preise der Abonnenten bleiben erhalten.
Welches Modell passt
Im Duell Beehiiv vs Substack liegt bei 10 Dollar Abopreis und bis zu 49 Zahlenden Substack vorn, darüber Beehiiv Lite. Wer vor allem digitale Produkte verkauft, nimmt Kit, dessen Gebühr je Zahlung 0,65 Dollar beträgt. Ein Firmen-Newsletter ohne Bezahlabo ist bei MailerLite besser aufgehoben.
Behalten Sie Ihr Stripe-Konto in der Hand, dann bleibt ein späterer Wechsel überschaubar. Individuelle Fragen zu Steuern beantwortet Ihr Steuerberater.
Weiterführende Artikel
Für den kostenlosen Firmenbrief neben dem Bezahl-Newsletter zeigt der Vergleich Brevo vs Mailchimp vs MailerLite, was ein Versandtool monatlich kostet. Wer über Stripe kassiert und abgelehnt wird, findet im Ratgeber zur Ablehnung durch Stripe die häufigsten Ursachen. Wer neue Leser über Google gewinnen will, findet im Vergleich Ahrefs vs Semrush vs SE Ranking die Kosten der drei SEO-Werkzeuge.
So arbeiten wir
Bei Biz Deals Corner prüfen wir Preise und offizielle Status an der Quelle, nie auf Vergleichsportalen. Wir zeigen, was außerhalb des Tarifs berechnet wird, kennzeichnen Lösungen, die fälschlich als zertifiziert gelten, und geben keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung: Wenden Sie sich dafür an eine qualifizierte Fachperson. Unsere Affiliate-Richtlinie.




