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Brevo vs Mailchimp vs MailerLite: Was Nutzer berichten und was es kostet

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Preise und Angaben geprüft im Oktober 2026. Preise ändern sich, deshalb nennen wir bei wechselnden Tarifen Spannen.

Beim Vergleich Brevo vs Mailchimp vs MailerLite entscheidet oft eine Grenze, nicht der Preis auf der Startseite. Nehmen wir eine Bäckerei in Freiburg, Freitag, halb acht: Die Inhaberin will 420 Stammkunden das Wochenangebot schicken, doch ihr Gratis-Tarif erlaubt nur 300 E-Mails am Tag.

Wir haben zuerst gelesen, was Nutzer in Deutschland über die drei Tools berichten, und danach die Euro-Preise der Anbieter nachgerechnet. So sehen Sie, welcher Tarif zu Ihrer Liste passt und was 1.000 E-Mails darin wirklich kosten.

Brevo vs Mailchimp: was die Nutzer erzählen

Die Erfahrungsberichte zeichnen ein klares Bild: Brevo überzeugt beim Preis, MailerLite beim leichten Einstieg, und Mailchimps App kommt bei den Bewertungen gut weg.

Ein Vermieter von Ferienwohnungen aus Deutschland hat sich wegen des günstigen Preises für Brevo entschieden. Die Newsletter seien äußerst einfach zu bauen, und das System übernehme sogar das Erscheinungsbild der eigenen Website.

Bei MailerLite fällt der schnelle Start auf. Eine Bewertung stammt von jemandem, der sich selbst als Technik-Neuling bezeichnet und bei anderen Tools oft an der Domain gescheitert war. Mit MailerLite hieß es dann „in 10 Minuten fertig mit der Einrichtung“, samt eigenem Branding.

Ein weiterer Nutzer ohne viel Erfahrung im E-Mail-Marketing hatte mehrere Plattformen verglichen und sich am Ende für MailerLite entschieden. Nach kurzer Zeit buchte er die Bezahlversion und würde das nach eigenen Worten immer wieder tun.

Mailchimp sammelt seine besten Noten in der App: 4,6 Sterne bei mehr als 23.000 Bewertungen auf Google Play in Deutschland. Ein Nutzer nennt Mailchimp dort ein cooles Tool. Die kostenlose Einrichtung für eine kleine Runde von 50 Empfängern fand er etwas kompliziert, aber machbar.

Ein Hinweis betrifft Brevo: Mit vielen Kontakten lag die Rechnung eines Nutzers am Ende über dem angegebenen Preis. Die Tarifübersicht nennt für Starter und Standard zum Einstieg 500 inklusive Kontakte. Prüfen Sie diese Zahl im Preisrechner, bevor Sie buchen.

Was daraus folgt: vier Kriterien

Vier Fragen entscheiden die Wahl, und die erste ist die wichtigste: Was zählt der Anbieter?

Die Zähleinheit. Brevo rechnet nach versendeten E-Mails pro Monat. Mailchimp zählt Kontakte, und zwar abonnierte, nicht abonnierte und abgemeldete, so das Hilfecenter. Archivierte Kontakte zählen laut Mailchimp-Anleitung zum Archivieren nicht, und MailerLite berechnet nur aktive Abonnenten.

Der Rhythmus. Wer selten sendet, braucht kein Abo. Brevo verschickt gratis 300 E-Mails am Tag und verkauft Guthaben, das laut Preisseite nicht verfällt. Wer jede Woche an mehrere Hundert Empfänger schreibt, braucht einen Bezahltarif.

Das Logo. Brevo Starter trägt im Fuß jeder E-Mail den Hinweis „Gesendet mit Brevo“. Das Entfernen kostet 9 € im Monat, Standard enthält es schon.

Die Automatisierung. MailerLite erlaubt gratis 3 aktive Automatisierungen und mit Comfort 50. Bei Brevo beginnt die Marketing-Automatisierung erst mit Standard.

Die Kosten im Überblick

Brevo Starter liefert die günstigsten 1.000 E-Mails, solange Sie das Logo behalten. Die Tabelle zeigt die Einstiegstarife für 500 Kontakte oder Abonnenten, monatlich bezahlt, in Euro und ohne Mehrwertsteuer.

TarifPro MonatPro JahrPro 1.000 E-Mails, voll genutzt
Brevo Starter, 5.000 E-Mails7 €84 €1,40 €
Brevo Starter ohne Logo16 €192 €3,20 €
Brevo Standard, 5.000 E-Mails15 €180 €3,00 €
MailerLite Comfort, 5.000 E-Mails11 €132 €2,20 €
Mailchimp Essentials, 5.000 E-Mails11,75 € (5,88 € im 1. Jahr)141,00 € (70,56 € im 1. Jahr)2,35 € (1,18 € im 1. Jahr)
Mailchimp Standard, 6.000 E-Mails18,07 €216,84 €3,01 €
Taschenrechner und Notizbuch zur Berechnung der Kosten pro 1.000 E-Mails

Wer sein eigenes Volumen kennt, teilt den Monatspreis durch die E-Mails, die wirklich rausgehen, und multipliziert mit 1.000.

Kaum eine Liste schöpft ihr Kontingent aus. Die Bäckerei aus Freiburg schickt an vier Freitagen 1.680 E-Mails im Monat. Pro 1.000 tatsächlich versendete E-Mails zahlt sie bei Brevo Starter 4,17 €. Bei MailerLite Comfort sind es 6,55 €, bei Mailchimp Essentials 6,99 €.

Ein Sportverein mit 1.200 Mitgliedern, der viermal im Jahr schreibt, kommt mit dem Gratis-Tarif von Brevo aus. Bei 300 E-Mails am Tag ist jede Rundmail nach vier Tagen bei allen Mitgliedern. Soll alles an einem Abend rausgehen, ist Guthaben die passende Lösung.

Jährliche Zahlung senkt die Rechnung bei Brevo und MailerLite um 10 Prozent. Starter kostet dann 75,96 € im Jahr, Comfort 118,80 €.

Die drei Tools im Detail

Brevo Starter ist der günstigste Weg zum regelmäßigen Newsletter, MailerLite Comfort die erste Alternative, sobald Automatisierungen zählen.

Brevo: Preis nach Versandvolumen

Brevo richtet sich an Firmen, die oft an eine wachsende Liste senden, etwa einen Handwerksbetrieb mit Kundenkartei. Starter kostet 7 € im Monat für 5.000 E-Mails, Standard 15 €. Mit Standard kommen Automatisierung, A/B-Tests und eine per KI gewählte Versandzeit dazu, außerdem verschwindet das Logo.

Ein Nutzer aus Deutschland brauchte etwas Zeit, um sich in den Menüs zurechtzufinden. Danach liefen der Import der Kontakte, die Pflege der Listen und das Anlegen weiterer Benutzer reibungslos. Preise von Brevo ansehen.

MailerLite: Automatisierung für kleines Budget

MailerLite passt zu Selbstständigen und kleinen Shops, die eine Begrüßungsserie automatisieren wollen. Comfort kostet 11 € im Monat für bis zu 500 Abonnenten und 5.000 E-Mails. Power kostet 19 € mit unbegrenztem Versand im Rahmen der Fair-Use-Regel.

Das Kontingent von Comfort beträgt das Zehnfache der Obergrenze Ihrer Abonnentenstufe. Wer abgemeldet ist oder dessen Adresse abprallt, zählt nicht mit. Preise von MailerLite ansehen.

Mailchimp: viele Integrationen, Rabatt im ersten Jahr

Mailchimp eignet sich für Teams, die viele Apps verbinden und Vorlagen schätzen. Essentials kostet für bis zu 500 Kontakte 11,75 € im Monat, Standard 18,07 €, beide zwölf Monate lang zum halben Preis. Die Versandgrenze liegt bei Essentials beim Zehnfachen Ihrer Kontakte, bei Standard beim Zwölffachen. Für Teams zählt auch die Zahl der Plätze: drei Nutzer bei Essentials, fünf bei Standard.

Der Gratis-Tarif erlaubt 250 Kontakte und 500 E-Mails im Monat. Wird ein Limit überschritten, pausiert Mailchimp den Versand. Preise von Mailchimp ansehen.

Der häufigste Fehler: Logo kaufen statt Standard buchen

Viele buchen Brevo Starter und kaufen das Entfernen des Logos dazu, obwohl Standard günstiger ist.

Starter mit Logo-Option kostet 7 € plus 9 €, also 16 € im Monat. Standard kostet 15 €, zeigt kein Logo und bringt dazu Automatisierung und A/B-Tests. Bei jährlicher Zahlung bleibt der Abstand bestehen: 173,16 € gegen 162 €.

Im Duell Brevo vs Mailchimp gibt es einen zweiten Klassiker. Wer bei Mailchimp Abgemeldete nicht archiviert, zahlt für sie mit, und die Liste rutscht schneller in die nächste Preisstufe.

Archivieren Sie alte Kontakte deshalb vor jeder Verlängerung.

So haben wir verglichen

Gelesen haben wir die Preisseiten der drei Anbieter im Oktober 2026, in Euro und mit monatlicher Zahlung, dazu die Hilfeseiten zur Abrechnung. Jeder Preis pro 1.000 E-Mails ist unsere eigene Rechnung aus diesen Zahlen.

Die Nutzerstimmen stammen aus deutschsprachigen Trustpilot-Bewertungen und aus dem Eintrag der Mailchimp-App bei Google Play. Brevo Professional für 499 € und Mailchimp Premium für 316,30 € im Monat sind für weit größere Versandmengen gedacht und bleiben außen vor.

Gut zu wissen

Für Werbe-E-Mails brauchen Sie in Deutschland die vorherige ausdrückliche Einwilligung der Empfänger, so verlangt es § 7 UWG. Alle drei Tools bieten Anmeldeformulare mit Bestätigungs-E-Mail (Double-Opt-in).

Ein Newsletter von newsletter@ihre-firma.de wirkt seriöser als eine Adresse des Anbieters. Richten Sie die Domain deshalb vor dem ersten Versand ein.

Der Mailchimp-Rabatt endet nach zwölf Monaten, danach verdoppelt sich der Preis. Planen Sie die Verlängerung im Kalender ein.

Häufige Fragen

Brevo vs Mailchimp: Reicht der Gratis-Tarif für die Bäckerei mit 420 Kunden?

Nein. Brevo erlaubt 300 E-Mails pro Tag, die 420 Adressen bräuchten also zwei Tage. Bei Mailchimp ist im Gratis-Tarif schon bei 250 Kontakten Schluss.

Lohnt sich die jährliche Zahlung?

Bei Brevo und MailerLite ja: Starter kostet dann 75,96 € statt 84 € im Jahr. Comfort sinkt von 132 € auf 118,80 €. Bei Mailchimp gilt stattdessen der Rabatt im ersten Jahr.

Brauche ich Brevo Standard für Automatisierungen?

Für Marketing-Automatisierung ja, Starter enthält sie nicht. Wer nur wenige Abläufe braucht, bekommt bei MailerLite schon im Gratis-Tarif drei.

Unser Urteil

Wer regelmäßig einen Newsletter verschickt, fährt mit Brevo Starter am günstigsten: 7 € für 5.000 E-Mails sind der niedrigste Listenpreis pro Nachricht.

Für die Bäckerei heißt das 84 € im Jahr. Stört das Logo im Fuß, ist Standard für 15 € im Monat günstiger als die Zusatzoption. MailerLite Comfort gehört auf die Liste, wo Automatisierungen den Umsatz tragen. Für die Bäckerei aus Freiburg lohnt sich Mailchimp nur, solange Essentials 5,88 € kostet; danach liegt es mit 11,75 € deutlich über Brevo Starter.

Mehr zum Thema

Neue Anmeldungen aus dem Website-Formular landen automatisch in der Liste, wenn Sie die Tools verknüpfen: Zapier vs Make vs n8n zeigt, welcher Dienst das am günstigsten erledigt. Teilen sich mehrere Kollegen den Newsletter-Zugang, hilft ein Passwort-Manager für Teams. Welche Themen Ihre Kunden tatsächlich suchen, verrät unser Vergleich Ahrefs vs Semrush vs SE Ranking.

So arbeiten wir

Bei Biz Deals Corner prüfen wir Preise und offizielle Status an der Quelle, nie auf Vergleichsportalen. Wir zeigen, was außerhalb des Tarifs berechnet wird, kennzeichnen Lösungen, die fälschlich als zertifiziert gelten, und geben keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung: Wenden Sie sich dafür an eine qualifizierte Fachperson. Unsere Affiliate-Richtlinie.

Gautino
Gautinohttps://www.bizdealscorner.com/de
Seit 2008 Unternehmer und Ingenieur für Informationssysteme, habe ich mehrere LLCs und lokale Unternehmen gegründet. Hier zeige ich, was die falschen Tools kosten und welche man wählen sollte. Meine Methode finden Sie auf der Seite Über uns.

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